Tatjana Branoff
Bernd Bechtloff Bernd Bechtloff

Tatjana Branoff

Aufgewachsen zwischen den Zuschauerreihen der Opernhäuser Deutschlands und Österreichs und in einem sehr musikalischen Elternhaus, durfte ich erfahren, dass Musik Wissen transportiert, Gefühle jenseits der gesprochenen Sprache. Musik ist eine universelle Sprache. 

Als ganz junge Frau, bei meinen Reisen zu den vielen unterschiedlichen indigenen Stämmen, war Musik immer meine Ausdrucks- und Verständigungsform. Ich habe immer die Purheit gesucht in der Übertragung des Unaussprechlichen.

Musik war das Wesen, das mir ermöglicht hat, mich zu verständigen auf Ebenen, die fernab von Sprache sind und dadurch mehr beinhalten. Was wie ein Widerspruch klingt, ist vielmehr die Vereinigung dessen, weil der Sound viel mehr aussagt, als das gesprochene Wort. Deshalb war ich bei all meinen Reisen immer auch in einer rituellen Anbindung an das Wissen und das Land über die indigene Musik. Dafür werde ich mein Leben lang dankbar sein.

Ich komme von der Straßenkunst, habe auf der Straße über freie Ausdrucksformen wie Tanz, Feuerspiel und Gesang meine unaussprechliche Liebe zu allen Wesenheiten auszudrücken gelernt. Ich bin dankbar, sie nun in meiner eigenen Kultur mit den mitreisenden Musiker*innen unserer Band, unserem Land und unserer Kultur zu schenken.

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David Kaltenböck
Bernd Bechtloff Bernd Bechtloff

David Kaltenböck

Alles begann mit Musikkassetten meiner Geschwister von den Beatles und Elvis Presley. Diese Musik zog mich magisch an. Am Klavier meiner Schwester begann ich Songs aus dem Küchenradio in Einfingertechnik nachzuspielen. Das machte mir richtig Spaß. Mit 10 Jahren nahm ich Klavierunterricht an der Josef Matthias Hauer-Musikschule in Wiener Neustadt. Noch im Kindesalter gründete ich mit meinem Nachbarn die erste Band.

Unser Publikum waren unsere Eltern und andere Kinder aus der Nachbarschaft.

Mein älterer Bruder ist großer Fan von AC/DC und KISS. Dadurch wurde für mich Hard Rock immer interessanter.

Ich gründete meine erste Rock´n Roll Band „Amarido" welche bis 2002 bestand.

Professionell wurde es ab 2003 wo ich mit Stefan Rojek und Andreas Fasching die „RIBISLS" gründete.

In einer Klosterzelle der Kapuziner in Wiener Neustadt wurde geprobt.

Trotz Beschwerden von Anrainern, förderten die Brüder des Ordens die, für klösterliche Verhältnisse, harte Rockmusik. Insgesamt kann ich mit RIBISLS auf 65 Konzerte in Österreich und Deutschland zurückblicken.

Im Februar 2025 rief mich eines Abends Bernd Bechtloff an und fragte, ob ich bei Wedisch einsteigen möchte.

Interessanterweise wurde mir eine musikalische Zusammenarbeit mit Bernd vorausgesagt, und so musste ich nicht lange überlegen. Danke, dass ich auf dieser neuen spannenden Reise mitwirken kann!

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Christian Steinkogler
Bernd Bechtloff Bernd Bechtloff

Christian Steinkogler

Aufgewachsen in einer kleinen Marktgemeinde in Oberösterreich, war das gar nicht so leicht Pop- und Rock Musik zu machen. So konnte ich dieses Ziel erst über die örtliche Blasmusik, die Big Band und eine Swing- und Dixieland-Formation erreichen. Dank all dieser Umwege reicht meine musikalische Bandbreite mittlerweile von Norbert Schneider (Blues) über Ina Regen (Pop), Carl Payer, Nik P., Tamee Harrison, Gary Howard, AnJosef, Sommerspiele Melk, Beatcollective (Pop/Rock/Schlager) bis hin zu Jazz Brezn (Swing&Dixieland), Joseph (Musical), Egon 7, Gravity (Coverband), Swing 4 Fun, Jazzbüro (Jazz) und dem Linzer Neujahrskonzert mit dem Bruckner Orchester (Klassik).

Ich habe schon immer gespürt, wie eng verbunden eine musikalische Darbietung mit – in Ermangelung eines besseren Ausdrucks – ‚höheren Mächten‘ ist. Ich habe gemerkt, dass ich in manchen Situationen nicht Musik „mache“, sondern eher eine Art Medium bin, durch die Musik zum Ausdruck kommt. In den letzten Jahren hat sich immer mehr der Wunsch geäußert, dass ich gerne auch spirituelle Musik machen möchte. 2023 ist mir dieser Wunsch mit dem Einstieg bei „Wedisch“ erfüllt worden. Mit diesen Menschen zu musizieren ist wie ein Heimkommen, und ich bin so froh, dabei sein zu können und mit unserer Musik vielen Menschen Freude zu bereiten.

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Christoph Postl
Bernd Bechtloff Bernd Bechtloff

Christoph Postl

Aufgewachsen in Graz summte und sang ich laut Mama schon als Baby viel und klimperte als Kleinkind schon auf dem elterlichen Klavier. Das bewog meine Eltern, mich zuerst zum Flöten- und dann zum Klavierunterricht ins Konservatorium zu schicken. Nach einigen Jahren der Klassik und des "Nach-Noten-Spielens" hatte ich mit 14 Jahren das Glück durch den neuen Lehrer Gerhard Wamprechtshamer in die Welt des Pop, Rock Blues und Jazz einzutauchen. In diesen musikalischen Feldern fühlte ich mich heimisch und war plötzlich auch zum Üben motiviert und lernte auch das freie Spielen und das Improvisieren. Mit 16 Jahren hatte ich meine erste Band 'Junkers Airbone', ein paar Jahre später die erste Band mit eigenen Songs 'Latzzrock & Art' (Finale Popodrom Bandwettbewerb 1997). Im Reinerhof in Graz und in den Ringarkaden in Wien hatte ich Jobs als Barpianist. Ende der 90er die aus Jams entstandene Combo 'Joy Recipe', später noch die Bands 'Born too Late‘, 'Puma King' (mit Songs des jamaikanischen Keyboarders Jackie Mittoo) Marybossa (mit Susanna Sawoff u.a.) und 'Bridge Project'. 2001 schloss ich das Studium 'Elementare Musik- und Bewegungserziehung' an der Musikuni Wien ab und ich arbeite in diesen Bereichen seit 2002 am ABZ für Sozialberufe in Graz. In meinem Sabbatical 2016/17 spielte ich mit der Band 'Franklin's Surprise' in Panama (mit Steeldrum u.a.und dem Percussionisten Aurelio Montana, der mit Carlos Santana gespielt hat) Seit 2008 spiele ich mit der Gruppe 'The Rosetti Sisters' (Reggae/Ska/Funk & Latin, ca. 450 Auftritte), wo ich neben den Keys auch an den Vocals zu hören bin. Und jetzt ist Zeit für 'Wedisch', eine neue musikalische Reise hat im März 2025 begonnen.....

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Mario Hofer
Bernd Bechtloff Bernd Bechtloff

Mario Hofer

Ich bin in Wagna, in der Südsteiermark, geboren. Meinen ersten Unterricht auf der Klarinette erhielt ich im Alter von acht Jahren. Im Alter von 13 Jahren begann mein erster Saxophonunterricht und in Folge die Beschäftigung mit Jazzmusik als Mitglied der Big-Band Süd (CD-Aufnahmen mit berühmten Jazzgrößen wie Art Farmer, Bob Brookmeier, Arturo Sandoval, Dick Oats uvm.). Seit jungen Jahren spielte ich in der Stadtkapelle Leibnitz und war später für 16 Jahre deren Kapellmeister. Ich zähle zu den Gründungsmitgliedern des Sinfonischen Orchesters, Leibnitz. Meinen Abschluss auf der Kunstuniversität Graz im Fach Klarinette/Klassik absolvierte ich 1997 mit Auszeichnung. Aktuell bin ich Klarinettist in den Klassik- bzw. Kammermusik-Formaten „Phönix-Bläserquintett“ und „Sepia“ (Harfe, Flöte, Klarinette, Klavier) und unterrichte an der Musik- und Kunstschule Mureck.

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Bernd Bechtloff
Bernd Bechtloff Bernd Bechtloff

Bernd Bechtloff

Schon als Kind trommelte ich auf allem, was irgendwie einen Klang hergab. Zu meinem dreizehnten Geburtstag schenkte mir mein Onkel ein "richtiges" Schlagzeug. Das sprach sich rasch herum in der Kleinstadt. Jemand kam und ich spielte in einer Punkband. Mit vierzehn. X-Beliebig (1981-1983). Alles ging schnell - erster Plattenvertrag mit fünfzehn, Fernsehen, Radio, große Bühnen. Eins ergab das andere. Ich lernte schnell und autodidaktisch von immer neuen Musikern, in immer neuen Bands, immer eigene Musik, immer abseits vom Mainstream, immer den puren, reinen Ausdruck suchend. Reggae faszinierte mich, Polyrhythmen, Rock, Avantgarde-Pop, World-Music ...

Als Sänger war ich mit meiner Band „Seven Ages“ in den 1990ern viel unterwegs, bis in die USA, drei Alben, zwei Radio Hits (...). Ich spielte als Schlagwerker mit internationalen Größen wie Estas Tonne und Andreas Vollenweider, mit nationalen Österreichischen und Schweizer Berühmtheiten wie Hubert von Goisern (sieben Jahre lang, sieben Alben (eines vergoldet) über vierhundert Live Konzerte ...), Max Lässer und das Überland Orchester in der Schweiz, aber auch mit vielen Newcomern in über zwanzig Bands. Ich trat vor sechzigtausend Menschen auf oder kammermusikalisch vor sechs Menschen, insgesamt sicher über achthundert Konzerte in vielen Ländern. Ich bereiste Afrika musikalisch, lernte schamanische Musik kennen, Songwriting, wie auch freie Musik. Schließlich lernte ich auch Musik zu produzieren für mein Label „mokshamusic“ (seit 2010)

All diese über vierzig Jahre lange Erfahrung kulminiert nun in einem Sammelpunkt: der Band WEDISCH (seit 2023), zusammen mit fünf großartigen Musiker*innen und meiner wunderbaren Frau Tatjana Branoff, die mir nochmals eine ganz neue Form der Musik nahe bringt, eine, die Songlines direkt in den Äther zu weben vermag.

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